Sind Sie selbst betroffen von sexualisierter Gewalt oder Grenzverletzungen im Bereich der Kirche oder Diakonie, sind Sie Zeuge oder Zeugin geworden oder besteht der Verdacht auf Verletzung sexueller Selbstbestimmung, können Sie sich an die landeskirchliche Ansprechstelle wenden.
Die Ansprechstelle versteht sich als Erstkontakt und Clearingstelle. Ihnen und Ihren Angehörigen stehen sie für Gespräche zur Verfügung. Sie nimmt Ihr Anliegen auf und berät und klären mit Ihnen, welche rechtlichen und praktischen Schritte zu unternehmen sind.
Die Mitarbeitenden vermitteln weiterführende Hilfen wie zum Beispiel unabhängige juristische Erstberatung
Maßnahmen der therapeutischen Krisenintervention
Maßnahmen zur individuellen Aufarbeitung gegen Missbrauch
Prävention, Unterstützung, Aufarbeitung
Die Gespräche in der Ansprechstelle sind vertraulich, die Mitarbeitenden sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis werden keine Informationen an Dritte
weitergegeben. Von dieser Regel müssen wir dann eine Ausnahme machen, wenn Kinder und Jugendliche unmittelbar gefährdet sein können.
Zum Team der landeskirchlichen Ansprechstelle gehören:
Sabine Böhlau, Pfarrerin
Maren Schubert, Pfarrerin
Andreas Weigelt, Pfarrer
Dr. Susanne Henninger, Juristin
Dr. Reinhard Rassow, Jurist
Bitte melden Sie sich! Wir haben zwei Telefonsprechstunden in der Woche für Sie eingerichtet, an denen wir persönlich für Sie da sind.
Telefonische Sprechstunde: Montag, 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr und Dienstag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Tel. 089 5595-335
Und hier unten finden Sie den Link zur Fachstelle für den Umgang mit sexualisierter Gewalt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Im Jahr 2003 entstand das Aktionsprogramm der Evangelischen Jugend in Bayern "Bei uns nicht" zur Prävention von sexualisierter Gewalt. Das Thema Prävention ist seitdem nicht mehr wegzudenken aus den verschiedenen Formen der evangelischen Jugendarbeit. Die Evangelische Jugend in Bayern will sichere Räume für Kinder und Jugendliche bieten, gelingende Begegnungen ermöglichen und eine ganzheitlich gute Atmosphäre für Kinder und Jugendliche, Ehrenamtliche und Hauptberufliche schaffen, die von gegenseitiger Achtung und Achtsamkeit geprägt ist.
Ansprechpartner im Dekanat
In unserem Dekanat gibt es verschiedene Personen, die Beauftragungen im Bereich der Präventions- und Interventionsarbeit innehaben.
Die Ansprechperson ist vor allem für Betroffene von sexualisierter Gewalt als Erstkontaktmöglichkeit vor Ort da. Betroffene, Angehörige und Menschen, die eine für sie beunruhigende Beobachtung gemacht haben, können sich an die Ansprechperson wenden, um bei der Klärung ihrer Situation Unterstützung zu bekommen und nach Handlungsmöglichkeiten vor Ort zu schauen.
Unsere Ansprechpersonen im Dekanat Rügheim ist Heike Titze.
Kontakt zu Heike Titze: [email protected]
Auch einige Gemeinden haben bereits Ansprechpersonen. Sie finden sie auf den jeweiligen Websites. Sie sind nicht an die Ansprechperson Ihrer Gemeinde gebunden, sondern können sich an Heike Titze unabhängig von Ihrer Herkunftsgemeinde wenden.
Die Präventionsbeauftragten haben den gesamten Prozess der Präventionsarbeit und Schutzkonzeptentwicklung in unserem Dekanatsbezirk im Blick. Die Präventionsbeauftrage unseres Dekanats sind Pfarrerin Kathrin Wagner und Pfarrer Jan Lungfiel.
Bildrechte Heike Titze
Frau Heike Titze
Email: [email protected]
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Haßfurt
